Leben in Spanien: Ängste, Träume, Trennungs-Schmerz? Trainer-Tagebuch #4

Leben in Spanien: Ängste, Träume, Trennungs-Schmerz? Trainer-Tagebuch #4

03. September 2017, Salamcanca

Neues Leben in Spanien: Ängste 

Welche Erfahrungen, welche Tipps, welche Träume entstehen beim Leben in Spanien? Was davon entstand für dich auf einer Reise? Egal wohin, egal, wie lange. Reisen können einfach magisch sein.

Fühle mich grade so ein bisschen, wie Carrie aus Sex and the City. Schreibe alle meine Gedanken, Ideen, Ängste auf, die mir hier in der Zeit in Spanien begegnen. Mache da ganz bestimmt genauso eine krasse, persönliche Entwicklung durch, die Carrie in ihrem geliebten New York. Eins kann ich sagen, fühle mich jetzt schon unglaublich wohl.

Ich liebe Spanien. Die Gebäude, die Sprache, die Menschen, die Mentalität. Das Gefühl von: Jetzt kommt was Neues, was ganz Anderes! Das Gefühl, sich neu in einer fremden Welt einzuleben.

 

Angst #1 Einsamkeit

Am ersten Tag hab ich mich verdammt alleine gefühlt. War ich ja auch, logisch. Woher sollte ich schon jemanden kennen? Davor hab ich am meisten Angst. Hier wirklich alleine zu bleiben. Bin doch nicht in Spanien, um am Ende in meinem kleinen Büro/Wohnzimmer/Schlafzimmer/Filmstudio/Podcast-Schrank-Studio alleine zu vergammeln. Deshalb treibt mich diese Frage um: Wie komme ich schnell unter (spanische) Leute? 

Es ging dann doch ganz schnell, dass sich dieses „Einsame Gefühl“ schön angefühlt hat. Zeit für mich, Zeit, genau das zu machen, worauf ich Lust hatte. Wirklich allein können wir doch sowieso nicht sein. Nicht heute. Skypen, Whats-App, Schreiben, telefonieren. Geht selbst in ein anderes Land ziemlich einfach. Wie genial ist das! Am dritten Tag hab ich im Hostel (da war ich einfach für die ersten Tage, um mein Zimmer für später zu fingen) jemanden aus Italien getroffen! Auch auf der Suche nach einer Wohnung, neuen Ideen und vor allem: Anderen Menschen. Was soll ich sagen, er ist genauso begeistert von Musicals, wie ich 😀 Gestern haben wir lautstark, auf Englisch und Italienisch und Deutsch Musicals gesungen – Phantom der Oper, Wicked – das hab ich seit vielen Jahren nicht mehr gemacht.

So ein tolles Gefühl! Schon fühle ich mich hier noch ein Stückchen mehr zu Hause.

Angst #2 Spanisch

Spätestens als ich beim „Nach dem Weg Fragen“ (auf Spanisch) am Flughafen absolut gescheitert bin, ist diese Angst extrem pochend in meinem Kopf. Den Herren am Ticket-Schalter hab ich doch wirklich gefragt, wo ich ein Fahrrad nach Salamanca kaufen kann. Und die anderen Leute haben mich direkt gefragt, ob ich nicht auch noch eine andere Sprache spreche, sie verstehen mich nicht…

Sprachkurs – ok, da komme ich nicht drum rum. Freue ich mich ehrlich gesagt auch drauf: Andere Menschen, die genauso verzweifelt/begeistert/motiviert für Spanisch sind, wie ich. Und genauso ein Gefühlschaos von neuem zu Hause, Trennungsschmerz und Sehnsucht nach der Heimat haben (wobei das überraschend wenig ist, zumindest zur Zeit noch). Obwohl ich schon wahnsinnig stolz bin (ohne Mist), dass ich inzwischen Leute (auf Spanisch!) nach dem Weg fragen kann – und sie nicht mehr von mir verlangen, dass ich Englisch spreche, weil mein Spanisch keiner versteht. Also hey, das wird voran gehen, ab morgen umso mehr!

Angst #3 Was zu verpassen

Ich bin nicht perfekt. Trotzdem hab ich manchmal das Gefühl, meine Zeit hier muss genau das werden: Perfekt. So oft werde ich nicht die Möglichkeit haben, neu anzufangen. Mit neuer Sprache, neuen Menschen – neuem Land. Irgendwoher kommt aus meinem Kopf so ein, ich weiß nicht was es ist, Leistungsdruck, Perfektion, Angst, was zu verpassen? Dass ich denke: Diese Zeit in Spanien muss überwältigend werden! Ich darf nichts verpassen! Muss alles genau festhalten, alle Eindrücke, alle Erfahrungen und meine persönliche Entwicklung optimal für unser Seidirselbstbewusst-Business nutzen. 

Wie doof ist das denn? Bin doch grade für´s Loslassen hergekommen! Chillen, abhängen und entspannen will halt auch gelernt sein. Und ich hoffe, hier immer mehr loslassen zu können, immer gelassener zu werden. Und einfach Spaß am Leben und meiner Arbeit hier zu haben. Man, ich bin nicht perfekt. Will ich auch gar nicht sein. Lieber interessant und mit Ecken und Kanten. Das zuzulassen, zu akzeptieren, das braucht einfach seine Zeit.

Mehr Selbstbewusstsein: Wie schaffen es andere Menschen, sich 100% zu akzeptieren? 

Das treibt mich grade seeeeehr um. Wie sind andere Menschen so selbstbewusst geworden? Fragen wir sie das doch einfach! Genau das machen wir auch für Seidirselbstbewusst: „Mehr Selbstbewusstsein – Wie war das bei dir?“ Die Interviews dazu haben wir schon geführt. Das war dermaßen spannend.  Ich kann´s absolut nicht erwarten, dir das zu zeigen! Was sind die Ängste, Tipps, Erfahrungen von Leuten, die erfolgreich ihr eigenes Ding machen? Die auf den ersten Blick wie die Riesenportion Selbstbewusstsein in Person wirken? Damit starten wir am 18. September – das kann nicht mehr so lange dauern!

Leben in Spanien: Ängste bekämpfen

Also gut: Dein neues Leben in Spanien: Ängste loswerden, überwinden, damit umgehen? Damit hab ich meine Ausweichstrategien gefunden: Einsamkeit? Da kommen (und gehen leider auch) so viele andere, spannende Freigeister! Spanisch? Sprachkurs, immer mehr üben – das wird alles! Was verpassen? Dem Business nicht mehr genug Aufmerksamkeit zu geben? Unser Riesen-Projekt rund um „Selbstbewusstsein für alle!“ bekämpft diese Ängste. Nicht nur für mich – auch bald für dich! Und darauf freue ich mich schon riesig!

Spanische Sonnengrüße,

Mein 1. Vlog in Spanien: Damit du siehst, wie magisch es hier ist

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