SDS 20: Mein erkämpftes Selbstbewusstsein und wie DU das auch schaffst

Mein Weg zum Selbstbewusstsein ist noch lange nicht zu Ende - ich fange grade erst an

SDS 20: Mein erkämpftes Selbstbewusstsein und wie DU das auch schaffst

„Warst du schon immer so selbstbewusst?“

Achtung,  Spoiler: „Nein.“

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Ich weiß genau, wie scheiße es sich anfühlen kann, unsicher zu sein

Um dir meine echte Entwicklung Richtung Selbstbewusstsein WIRKLICH ehrlich zu erzählen, muss ich etwas weiter ausholen (keine Sorge, SO weit jetzt auch wieder nicht). Es fing mit 6 Jahren an, genauer gesagt: In der Grundschulzeit. Ich habe es gehasst. Wirklich gehasst. Eher schüchtern und zurückhaltend, hatte ich es schwierig wirklich Anschluss zu finden. Und aus irgendeinem Grund (vielleicht deshalb?) fing ein Mädchen damals an, mich zu mobben.

Ich wurde ignoriert, ausgegrenzt, meine Sporttasche in den Duschen versteckt. Dumm gekichert, wenn ich im Unterricht was gesagt hatte und vom Hort will ich gar nicht erst anfangen … Wer das kennt weiß, wie scheiße sich das anfühlt. Vielleicht lachst du und denkst, das ist doch Kindergarten – tja war es ja auch fast. Denk immer dran, ich war erst 7, 8 Jahre als – da fühlt sich das nochmal mehr schrecklich an. Ehrlich gesagt fühlt es sich auch nicht sonderlich toll an, das hier zu schreiben – aber es ist wichtig für meinen Weg und verdammt wichtig, für das, was noch kommt. Damit du einfach weißt, wieso ich mache, was ich mache und wieso ich bin, wie ich bin.

„Es will eh keiner mit mir zu tun haben. Also will ich das auch nicht.“ 

Wahrscheinlich fing ich genau deswegen damit an, mein eigenes Ding zu machen. So zu tun, als wären mir die anderen egal, als wäre ich auch allein glücklich. Das kam natürlich auch nicht gut an: „Sei doch nicht so arrogant.“ „Guck nicht so grimmig.“ Und der beste Spruch: „Lach doch mal!“ Wahnsinn, ging mir das auf die Nerven. Ich hab einfach angefangen so zu tun, als will ich mit den anderen nichts zu tun haben und hab dann angefangen, mich selbst auszugrenzen – dann konnten das die anderen ja nicht mehr. Kinderlogik. Aber ich wusste es nicht besser. (Ziemlich sicher, dass es aus psychologischer Sicht kein ungewöhnliches Verhalten war.)

Was hat sich verändert? Alles.

Zum Glück ging die Grundschule nicht ewig und ich durfte mit 10 Jahren endlich aufs Gymnasium: Die Karten wurden neu gemischt. Neue Schüler, neue Menschen, neues Umfeld. Und NOCH was Neues: Meine Liebe zum Theater wurde wach. Nicht nur Theater, sondern eine Musical-Gruppe – Singen, Tanzen, Schauspielern, alles, was ich insgeheim immer bewundert hab. Und das sollte ich jetzt machen? Ja, das hab ich – und wie. 8 Jahre lang durfte ich die kleinen Bühnen meiner Heimatstadt rocken – und hab dabei die größte Persönlichkeitsentwicklung durchgemacht, die du dir vorstellen kannst.

Ich hab gemerkt, wie toll es sich anfühlt eine Rolle zu spielen, die stark, selbstbewusst und stolz ist. Wie ich meine Körperhaltung, meine Stimme, meine Art verändern kann – und wie meine Körperhaltung sich auf mich auswirkt. Auf das, was ich denke, von mir denke. Als ich 13 war, weiß ich noch genau, wie eine meiner Schauspiellehrerinnen zu mir gesagt hat: „Das wird ja der Wahnsinn, wenn du die nächsten Jahre so weitermachst.“ Sie meinte meine Veränderung, meine Entwicklung, mein Selbstbewusstsein, meine Ausstrahlung …  Und fing ich grade erst richtig an.

Mein Weg ist noch lange nicht zu Ende

„Raus aus der Comfort-Zone.“ So heißt es doch immer. Das sagt  gefühlt jeder, der sich mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt. Das hab ich getan. Immer und immer wieder – ohne wirklich zu wissen, was ich da tue. Jetzt weiß ich es umso mehr zu schätzen. Mein Studium, Psychologie, meine Coachings, meine Seminare – alles das hilft mir endlich zu verstehen, was die ganzen Jahre mit mir passiert ist. Was IMMER NOCH passiert. Ich bin mit meiner persönlichen Entwicklung längst noch nicht am Ende. Und ich will dich verdammt nochmal mitnehmen – und dich auch zu echtem Selbstbewusstsein bringen.

Mein Weg zum Selbstbewusstsein ist noch lange nicht zu Ende - ich fange grade erst an
Mein Weg zum echten Selbstbewusstsein geht grade erst so richtig los – Kommst du mit?

Meine besten Aha-Momente, auf meinem Weg zum Selbstbewusstsein

#1 DU bestimmst, wie selbstbewusst du bist

Das will ich dir nicht nur erzählen, ich will es dir zeigen: Jeden einzelnen Tag werde ich immer noch selbstbewusster: Traue mich mehr, wirklich ich selbst zu sein, auch nach außen. Du hörst es im Podcast, du siehst es im Blog, siehst es in meinen Videos. Gleichzeitig entwickle ich immer stärkeres, inneres Selbstbewusstsein. Werde gelassener, entspannter, glücklicher. Weil ich genau weiß, ich kann mir und meinen Stärken vertrauen. Das kannst du auch. Werd dir deinen Stärken RICHTIG bewusst.

#2 Deine Ausstrahlung bestimmst du selbst

Mit der Ausstrahlung fing bei mir alles an: Mit meinen Rollen auf der Bühne – ich habe gespürt, die wahnsinnig gut mir eine aufrechte, starke Körperhaltung gut. Wie sehr ich mit Körpersprache, Gestik, meiner Stimme – oder manchmal auch nur einem Blick spielen kann. Wie mein Publikum und vor allem mich selbst damit beeinflussen kann. Wie du dich innerlich fühlst, so strahlst du es nach außen aus. Wie du nach außen bist, bestimmt, wie du dich fühlst. Und diese Ausstrahlung kannst du SOFORT verändern – langfristig hat es mich zu echtem Selbstbewusstsein gebracht. Warum sollte das bei dir nicht funktionieren?

#3 Trainiere deine Rhetorik für echtes Selbstbewusstsein

Das ist genau das, was ich im Studium immer wieder gemacht hab: Rede-Übungen, Argumentationstechnik, Gesprächsführung, Kommunikation … WIRKLICH genial reden kann jeder einzelne von uns lernen. Wie sage ich was, sodass es der andere versteht, das ich andere von mir und meinen Ideen überzeugen kann? Sortiere deine Gedanken, rede einfach mal drauf los, mach dir bewusst, wie du dich anhörst, wie oft du Ähm sagst … Das alles kannst du trainieren!

#4 Deine Stimme kann so viel mehr: Entwickle sie!

Auch meine Stimme hab ich in der Zeit meines Studiums wahnsinnig entwickelt. Wenn ich mir heute Aufnahmen von Radioreportagen ganz am Anfang höre, tja, da schüttelt´s mich nur. Meine Stimme klang so dünn, viel zu hoch und angespannt. Stimmcoaching, Übungen, die richtige Atmung … Es hat ne Weile gedauert, ja. Aber es hat sich so gelohnt – ich fühle mich mit meiner Sprechstimme (Sprech(!!)- Stimme, Singen kann ich nicht so mega XD) wahnsinnig wohl. Bin unendlich glücklich, dass ich mich in der Hinsicht dermaßen stark entwickeln konnte. Hol´unbedingt das ganze Potenzial aus deiner Stimme raus, es lohnt sich. Damit fühlst du dich gleichzeitig auch viel besser: Entspannter, glücklicher, selbstbewusster.

#5 Nichts davon funktioniert ohne echtes Selbstbewusstsein

Die schönsten Argumenationstechnik, die tollste Rhetorik, die überzeugendste Körpersprache nutzen gar nichts. Nichts, wenn du nicht auch innerlich wirklich von dir überzeugt und wirklich selbstbewusst bist. Das ist es, was ich dir UNBEDINGT mitgeben will: Verstell´dich nicht, schauspielere nicht dein Leben lang – sondern entwickle wirklich echtes Selbstbewusstsein.

Sei dir, deinen Ideen, deinen Gedanken, deiner Ausstrahlung wirklich bewusst. Fokussiere dich auf deine Stärken, entwickle echtes Selbstvertrauen und vor allem: Mach dir klar, dass DU immer 100% hinter dir stehst und für dich da bist. Mein Ziel ist es, mir dir echtes Selbstbewusstsein aufzubauen und Rhetorik, Stimmtraining und Körpersprache damit in Verbindung zu bringen. Die zwei Seiten unseres Selbstbewusstseins.

Hoffe sehr, du begleitest mich auf dieser Reise und wir werden uns jeden Tag immer mehr selbst bewusst.

P. S. Brauchst du manchmal auch so einen kleinen Tritt in den Hintern, um WIRKLICH loszulegen? Kannst du haben – trag dich jetzt gleich in meine private Mail-Liste ein und du bekommst jeden meiner Trainer-Tipps eine Woche vor allen anderen.


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