So wir(k)st du selbstbewusst: Mit der richtigen Körperhaltung

So wir(k)st du selbstbewusst: Mit der richtigen Körperhaltung

Wie wirkst du selbstbewusst auf andere? Eine Frage der Körperhaltung

Deine Wirkung. Sie ist immer da – egal, ob du vor einer Gruppe von Menschen bist, allein im Zug sitzt oder bei dir zu Hause auf der Couch. Deine Haltung, deine Gedanken, deine Körperspannung, deine Kleidung – das alles macht dich aus – daraus besteht dein Charakter. Natürlich aus noch viel mehr Dingen – deinen Wünschen, Erfahrungen, Beziehungen zu Menschen, die dir wichtig sind.

Wir konzentrieren uns schrittweise auf die Dinge, die dich und deine Persönlichkeit weiterbringen – und das ist für heute deine Körpersprache. Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass deine Körperhaltung beeinflusst, wie du dich fühlst. Und trotzdem – wie oft hängst du auf dem (Büro-) Stuhl oder stehst mit hängenden Schultern in der Supermarktschlange?

Wir vernachlässigen unsere Körpersprache leider so oft – obwohl wir ganz genau wissen, wie wichtig sie ist für unser Selbstbewusstsein! Wie wir mit ihr unsere Wirkung auf andere Menschen beeinflussen können – charismatisch, sympathisch oder schüchtern und unsicher? Extreme Beispiele, die sich nicht ausschließen müssen. Du kannst auch auf deine zurückhaltende, ruhige (eben eher schüchterne Art) Selbstbewusstsein ausstrahlen.

Deine Körperhaltung kannst du trainieren – ich zeige dir, wie

Besonders gut unterstützt dich dabei deine Körpersprache: Eine aufrechte Körperhaltung sieht nicht nur besser aus – sie gibt dir auch wieder Energie, sorgt dafür, dass du dich einfach gut fühlst. Unser Körper verbindet bestimmte Gefühle mit der entsprechenden Körperhaltung (und der entsprechenden Muskelbewegung und Körperspannung).

Das führt ganz einfach gesagt dazu, dass du bei einer aufrechten Haltung bestimmte Hormone ausgeschüttet werden – die sich positiv (und leider auch negativ) auf deine Stimmung auswirken. Nutze das für dich! Eine aufrechte, selbstbewusste Haltung mit Momenten, in denen du selbstsicher, glücklich und besonders positiv warst. Und das kannst du nutzen!

DU bestimmst darüber, wie du dich fühlst !

Du kannst deine Körperhaltung bewusst positiv beeinflussen und damit mehr als nur selbstbewusst oder sympathisch wirken – du kannst es sein. Dein Körper und dein Kopf sind starke Mitspieler – lass sie beide für dich arbeiten.

Das Erste, was wir Menschen voneinander wahrnehmen, ist die Präsenz, die Haltung! Die Art, wie sich jemand da steht, während er wartet, wie jemand geht… Bist du jemand, der durch die Welt läuft, und dabei am liebsten seine Schuhspitzen genau anguckt oder beim Laufen zuguckt, wie ein Fuß sich immer wieder vor den anderen setzt? Das ist so schade! Dir gehen Blicke oder sogar ein Lächeln verloren, wenn du den Menschen nicht die Chance gibst, dich anzusehen.

Alles eine Haltungsfrage

Und natürlich kannst du den Menschen gegenüber verschlossen, unsicher oder sogar arrogant wirken. Als würdest du nichts mit ihnen zu tun haben wollen. So wie du einen Raum betrittst, so wirst du auch wahrgenommen. Oft verhalten sich die Menschen auch unbewusst genau so, wie sie glauben, dass du behandelt werden möchtest: Blick auf den Boden, unsichere Haltung = Sie möchte lieber nichts mit uns zu tun haben, ich lasse sie besser in Ruhe.

Ganz anders wirkst du mit aufrechter Haltung und offenem Blick! Wenn du die Menschen ansiehst (am besten mit einem ganz leichten Lächeln), nehmen sie dich gleich viel positiver wahr: sympatisch, selbstbewusst und aufgeschlossen für neue Bekanntschaften.

Durch die richtige Körperhaltung – aufrecht, und dabei trotzdem entspannt und locker – wirkst du nicht nur selbstbewusst – du fühlst dich auch so!

 

Praxis-Übung für deine selbstbewusste Körperhaltung 

Wenn du selbstbewusst, aufrecht und trotzdem entspannt bist – bist du auch einer von den Menschen, mit Motivation und Begeisterung. Du bist auf dem besten Weg dahin. Trainiere deine positive, selbstbewusste Haltung!

Du kannst die Übung im Sitzen, im Büro oder in der Uni, machen – oder im Stehen – wie es dir grade am besten passt. Nur – mach sie einfach! Das funktioniert ganz einfach nebenbei – und kostet dich höchstens 2 Minuten 😉

  1. Fall einmal komplett in dir zusammen, „wie ein Schluck Wasser.“ Lass die Schultern hängen, den Kopf, schieb dein Becken leicht vor und senke den Blick. Bleib für ein paar Sekunden in genau dieser Haltung.
  2. Nimm diese negative Haltung ganz bewusst wahr: Wie fühlst du dich damit? Müde, schlapp, untersankt, gelangweilt …?
  3. Jetzt richte dich aus dieser Haltung heraus ganz bewusst auf: Kipp dein Becken leicht nach hinten, sodass es wieder gerade ist. Richte deinen Oberkörper  und Kopf auf und kreise die Schultern einmal nach hinten.
  4. Bleibe einige Sekunden in dieser aufrechten Haltung – und nimm wieder wahr, wie du dich diesmal fühlst – unter Spannung? Wacher? Energiegeladen? Oder etwas ganz anderes?
Zur Körpersprache zählt noch viel mehr: Deine Blicke, dein Lächeln, deine Hände … und alles kannst du trainieren! Ich zeige dir gern, wie!

So wird deine selbstbewusste Körperhaltung zur Gewohnheit

Nach kurzer Zeit wirst du auch merken, dass diese aufrecht Haltung auch anstrengend für deinen Körper und deinen Kopf ist – du musst dich am Anfang drauf konzentrieren. Glaub mir, nach kurzer Zeit werden sich deine Muskeln an die aufrechte Haltung gewöhnen und sie wird dir im Alltag immer leichter fallen.

Mach diese Übung einfach mehrmals am Tag –  und damit Stück für Stück zur Gewohnheit für dich. Bis du gar nicht mehr drüber nachdenken musst und mit aufrechter, positiver und selbstbewusster Haltung durchs Leben gehst! Du wirst sehen: Es lohnt sich. Wie hat die Übung für dich funktioniert? Wie schaffst du es sonst noch, eine selbstbewusste Haltung anzunehmen? Ich freue mich über deine Beispiele 🙂 .

 

Wie sieht es mit deiner Körpersprache aus? Was möchtest du gern trainieren?


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.