Mein Trainer-Leben #1 oder ich missbrauche den Blog als Tagebuch

Mein Trainer-Leben #1 oder ich missbrauche den Blog als Tagebuch

Back to the roots

Plötzlich hab ich Lust, den Blog für seine eigentlichen Zwecke zu nutzen. Erinnerst du dich noch dran? Blog war eher ein Tagebuch, ein Online-Tagebuch mit persönlichen Geschichten, Erfahrungen, um seine aktuellen „Probleme“ und Co. durchzukauen. Öffentlich lesbar für so ziemlich jeden. Genau DAS will ich jetzt auch endlich machen! Meine täglichen Höhen und Tiefen im Trainer-Leben – davon kannst du ganz bestimmt auch ordentlich profitieren 😉 Und mir machts jetzt grade einfach riesig Spaß.

Trainer-Leben #1 

Rausgeflogen aus dem Motivationstief

Keinen Bock mehr. So startet mein Montag. Und dieses Gefühl von: „Das klappt eh nicht, ist doch sowieso alles egal, was du machst interessiert keinen … Blablabla….“ Das kam nicht erst seit gestern. Das hatte ich seit Wochen immer mal wieder im Hinterkopf. Gedanken, bei denen mir nur einfällt: Bäääh, haut halt wieder ab, braucht kein Mensch. Da war ich also drin, seit Wochen und hab mich fast schon gezwungen zu allem: Gezwungen zu Podcastfolgen, Social Media Posts und ja, auch zu Blogartikeln. Auf Dauer ist das nix. Wenn mir Schreiben keinen Spaß macht, macht´s dir 100 pro auch weniger Spaß, zu lesen.

Weißt du, was mich da vor allem wieder rausgeholt hat, aus diesem Motivationstief? Ehrlich sein. „Leute, ich weiß nicht was los ist, aber ich hab grade keinen Bock mehr. UND ich hab das Gefühl, dass ich das hier in der Social-Media-Welt der Persönlichkeitsentwicklung nicht zugeben darf.“ Ungefähr SO klang meine Insta-Storie von diesem Montag. WIE komme ich aus der Nummer jetzt wieder raus?

#1 Ehrlich sein

Das Erste waren die Antworten, die ich auf meine Stories bekommen hab: „Danke, dass du so ehrlich bist.“ „Jaaah, ich weiß GENAU, was du meinst – mich nervt auch, diese Sonnenschein-rosa-rot-Gesellschaft.“ Am besten fand ich die Nachricht hier: „Ja, will auch öfter mal Probleme ansprechen, dieses ganze ‚Einhörner, die pupsen‘ geht mir voll auf den Keks.“

Wow – da war ich erstmal platt. Fehler zugeben, Ängste offen zeigen, drüber reden, wenn´s mal nich so läuft – DAS tut uns allen viel besser, als dieses „Scheinheilige, alles ist toll!“ Ist aber auch ganz logisch. Was wir uns wirklich wünschen, egal ob Online-Coaches oder Blogger, sind echte Menschen. Bei denen es halt auch mal nicht so läuft. Die Gefühle haben, unmotiviert sind oder einfach mal gar keinen Bock mehr haben.

#2 Scheiß auf Keywords hat mich SO befreit

Hab euch auch erzählt, WARUM ich keinen Bock mehr hatte: Blogartikelschreiben ist doch nur „Keyword-Chaos“, du musst ja so schreiben, dass die Suchmaschine dich findet. Scheiße, NEIN! Auch, wenn mir zig Online-Business-Coaches das immer wieder vorgekaut haben. NEIN. So schreiben macht mir keinen Spaß, wenn mir etwas keinen Spaß macht, geht die Leidenschaft flöten  … und genau das ist mit meinen Artikeln passiert. Da hat´s endlich Klick gemacht bei mir: Wenn die Artikel scheiße klingen, weil mir schreiben nach Keywords keinen Spaß macht, spielt´s auch keine Rolle, wie gut die Artikeln gefunden werden. Sowas wird keiner gerne lesen!

Trainer-Tagebuch – das Bild ist der Hammer: Das mit dem Croissant bin echt Ich

Jetzt mache ich mich auf die Suche nach meinem eigenen Stil. Meinem eigenen Schreibstil. In jedem Blogartikel gebe ich dir natürlich immer noch meine besten Tipps und Übungen auf meinem Trainer-Leben. Ich bleibe dein Coach für Selbstbewusstsein und Ausstrahlung. Aber auf meine Art, mit meinen persönlichen Erfahrungen. Sodass dieser Blog immer mehr ICH wird.

Haha, es ist grade wieder passiert: Für einen „schönen Artikel-Aufbau“ wollte ich grade nach #3 suchen. Gibt´s aber heute nicht. Diese 2 Dinge haben mich wieder aus dem Tief geholt. Punkt. Das ist es gewesen. Dabei bleibt´s für heute. DAS war mein „struggle“ diese Woche, der letzten Monate sogar. Keywords loslassen, einfach alles loslassen, was mir im Weg steht. Im Weg dazu ECHTE Blogartikel zu schreiben – die wirklich 100 % ICH sind. Das klappt nicht sofort, das ist mir klar. Aber allein der Weg dahin lohnt sich schon.

Wie genau ich das umsetze, welche Ideen und Gedanken mir helfen, erzähle ich dir an anderes mal. Das finde ich ja selbst noch raus. Auf jeden Fall schon jetzt 1000 Dank, dass du mich dabei begleitest!

P. S. Wie schaffst du es, deinen eigenen Stil beim Bloggen zu finden und zu halten?


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