Motivationstief: Wenn du keinen Bock mehr hast & dein Job nur frustriert

Kein Bock mehr: Wie du jedem Tief entkommst

Motivationstief: Wenn du keinen Bock mehr hast & dein Job nur frustriert

Kein-Bock-Mehr-Stimmung: Wie du aus deinem Motivationstief kommst

Motivationstief. Seit Wochen hast du das Gefühl, deine Arbeit wird überhaupt nicht wertgeschätzt. Schlimmer noch – sie wird gar nicht gesehen. Du selbst wirst gar nicht richtig wahrgenommen. Dabei tippst du jeden Tag so fleißig, wertest wichtige Daten aus, recherchierst die Infos, die dein Chef für sein Projekt braucht, rackerst dir den Hintern ab – und bekommst noch nicht mal ein Dankeschön. Von einer Gehaltserhöhung ganz zu schweigen. Dein Job frustriert dich schon seit längerer Zeit so richtig. Eigentlich hattest du jetzt schon längst mehr Verantwortung übernehmen wollen. Aber der Erfolg bleibt aus, egal, wie sehr du dich anstrengst.

Du hast keine Lust mehr, nur das fleißige Bienchen zu sein, während dein Kollege mit deinen Recherchen, deinen Informationen die Lorbeeren einkassiert. Aber du traust dich einfach nicht, was zu sagen. Du traust dich noch nicht mal, deine Meinung einzubringen. Schon gar nicht im Meeting vor den anderen Kollegen. Dazu kommen ständig diese Gedanken auf, dass sowieso alle besser sind als du. Vielleicht bist du einfach nicht gut genug. Und vor allem hast du ganz einfach keine Lust mehr. Du kannst nicht mehr und willst dich am liebsten den ganzen Tag im Bett – UNTERM Bett – verkrümeln.

Du bist gefangen, im klassischen Motivationstief durch klassische SelbstUNTERschätzung

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Motivationstief in Momenten, in denen einfach alles scheiße ist

Dazu kommen auch noch solche Momente, wo einfach nichts hin haut. Wo du dir schon früh morgens den Kaffee über den Blazer kleckerst und deine anderen Sachen in der Wäsche sind. Und dazu kommt dieses „Null-Bock-Gefühl“. Du hast keine Lust auf nichts. Keine Ideen, keine Energie.

Dieses Motivationstief kommt nicht von ungefähr, sondern ist die Folge davon, dass du im Job nicht die Leistung zeigen kannst, die in dir steckt. Dass du dich nicht traust, aus dir rauszugehen oder im Meeting deine Meinung zu sagen – selbst, wenn du danach gefragt wirst.

Du glaubst, deine Meinung ist sowieso nicht wichtig und interessiert niemanden. Wenn du denn mal was sagst, dann so schnell wie möglich und so leise wie möglich, damit es nicht gleich die ganze Ableitung mitbekommt. Dabei bist du früher vor Ideen übergesprudelt! Sie haben nur nie die richtigen Menschen getroffen oder den richtigen Zeitpunkt und im Laufe der Zeit hast du es ganz sein gelassen. Dir wurde eingeredet, du seist nicht gut genug, du bist nicht kreativ und bist in der Recherche-Abteilung als Assistentin besser aufgehoben. DAS frustriert dich, du wolltest längst erfolgreicher sein in deinem Job. Stattdessen hängst du fest – und jetzt holt dich das Motivationstief immer öfter sein.

Motivationstief ist die Folge davon, dass du frustriert und enttäuscht von dir bist

Du hattest Pläne, Träume und Ziele. Während deines Studiums hast du dich so angestrengt, so viel gelernt, so viele Weiterbildungen besucht, weil du unbedingt beruflich deine Erfüllung finden wollest. Deine Motivation war riesig, als du dich endlich in die Arbeitswelt gestürzt hast – und dann liefs doch alles andere als geplant. Klar hast du am Anfang Fehler gemacht und dich davon zu sehr runterziehen und die Selbstzweifel zu groß werden lassen. Nur weil dein einer Chef mal sagte, du solltest deine Meinung besser für dich behalten, kannst du doch nicht ewig den Mund halten!

Natürlich bist du dann frustriert, weil du so viel deiner Fähigkeiten und Stärken zurückhalten musst. Weil du genau weißt, dass du mehr kannst als das, was dein jetziger Job von dir fordert. Du willst den Mut finden, den Sprung wagen, mehr Verantwortung zu übernehmen. Willst endlich wahrgenommen werden und selbstbewusster im Job sein. Aber zurzeit geht einfach alles schief. Keiner versteht dich, die Kollegen hacken auf dir rum, nichts passt deinem Chef, nichts, was du anpackst ist gut genug. Du fühlst dich nicht gut genug und die Selbstzweifel-Grübel-Stimme wird immer lauter und schubst dich tiefer und tiefer ins Motivationstief.

Motivationstief & wie wir jedes mal wieder drauf reinfallen

Ich weiß genau, wie es dir gerade geht. Dieses Gefühl festzustecken, nicht weiter zu kommen und frustriert zu sein, zu denken, du seist nicht gut genug. In genauso einem Motivationstief war ich am Anfang meines Trainer-Lebens so oft, dass ich dir meine Master-Strategie verraten kann. Nichts lief, wie ich mir das vorstellte. Alles ging viel zu langsam. Anfragen für Seminare an Firmen kamen rein, Inhalte und Termine haben wir besprochen – die Interessenten melden sich nicht mehr. Wünsche und Anfragen nach privaten Beratungen kamen rein – (3 mal darfst du raten) die Interessenten melden sich nicht mehr.  Das führt auch zu einem Motivationstief der extraklasse. Allerdings weiß ich inzwischen, wie wir beide nicht mehr drauf reinfallen. Motivationstief und Zweifel an dir kannst du sofort verhindern, indem du dich möglichst unabhängig von äußeren Einflüssen machst.

Motivationstief = Kein Bock mehr: Wie du jedem Tief entkommst
Motivationstief = Kein Bock mehr: Wie du jedem Tief entkommst

So kommst du auf jedem Motivationstief raus

#1 Übernimm Verantwortung für deinen Erfolg: Neue Aufgaben

Deine Aufgaben im Job frustrieren dich. Deine Erfolge werden entweder nicht wahrgenommen oder können gar nicht erst entstehen, weil du immer wieder mit lästigen Hilfsarbeiten abgespeist wirst. Die dich langweilen, unterfordern und dir ganz bestimmt nicht dem Weg zu der erfolgreichen Karriere ermöglichen, für die du studiert hast. Übernimm jetzt selbst die Verantwortung für deinen beruflichen Erfolg: Warte nicht drauf, bis dir jemand anspruchsvollere Aufgaben gibt sondern frag selbst danach.

Fordere ein, dass du deine Fähigkeiten und Stärken einsetzen darfst. Melde dich freiwillig für die Betreuung neuer Kunden, für die Präsentation des nächsten Projekts oder dafür das nächste Meeting zu leiten. Angst davor? Das macht es nur spannender und unterstützt dich dabei, dich persönlich UND beruflich weiterzuentwickeln. Es gibt bestimmte Aufgaben, die du übernehmen musst, wenn du wirklich erfolgreicher im Job sein willst, als du es jetzt bist. 

#2 Die Kraft deiner eigenen Meinung: Du bist wichtig & du hast was zu sagen

Lass es die Menschen auch hören! Wenn dich dein Job frustriert und du das Gefühl hast, festzustecken, dann geh in die Offensive und zeig, was du drauf hast! Damit verhinderst du das Motivationstief. Das geht schon damit los, dass du dich und deine eigene Meinung wertschätzt und deine Meinung im nächsten Meeting wirklich ganz klar einbringst.

Dabei geht es vor allem darum, WIE du etwas sagst. Wirf unbedingt den Gedanken über Bord: „Was ich denke will eh keiner wissen.“ Solche Dinge lassen dich eher unsicher, zu leise und zu schnell sprechen, sodass am Ende keiner mehr weiß, was du gesagt hast – obwohl es sehr wertvoll für dein Team gewesen wäre. Sei selbstsicher und von dir überzeugt und tritt auch im Meeting mit deiner Meinung genau so auf: Klare Stimme, starke, aufrechte Körperhaltung und die Einstellung, dass deine Aussagen das Team bereichern werden. Denn du hast was zu sagen und deine Meinung ist wichtig und interessiert garantiert auch deine Kollegen.

#3 Gegen das Motivationstief hilft das Vertrauen in dich selbst

Der Gedanke daran, vor allen Kollegen im Meeting zu sagen, was du wirklich denkst und damit möglicherweise anderen Leuten auf den Schlips zu treten, macht dir richtig Bauchschmerzen. Wieder kommt das Gefühl auf, du bist nicht wichtig, deine Meinung zählt nichts und überhaupt ist es vielleicht sogar besser, einfach nichts zu sagen. Damit bist du auf der sicheren Seite – ähm, ja, auf der langweiligen, erfolglosen Seite, die dich garantiert ins nächste Motivationstief befördert.

Damit du diese Gedanken gleich los wirst, entwickle mehr Vertrauen in dich und deine Fähigkeiten. Dazu gehört auch Vertrauen darin, dass deine eigene Meinung für dich zählt. Dadurch zählt deine Meinung auch mehr für andere, weil du sie selbstsicher, klar und deutlich kommunizieren kannst. Übrigens ist ein ganz einfacher Praxistipp dafür, dass du im Alltag UND im Job jeden deiner noch so kleinen Erfolge wahrnimmst – und gern auch mal an die große Glocke hängst! Dafür brauchst du Mut, ja und Vertrauen in dich selbst. Ich verspreche dir, dass es dir jedes Mal ein bisschen leichter fallen wird.

Mach was ANDERES, um aus deinem Motivationstief rauszukommen

Damit verlässt du deine festgefahrene Jobsituation am besten: Probier aus, was für dich in welcher Situation am besten klappt. Wenn du von deinem Job frustriert bist, auf nichts Lust hast und dieses Motivationstief unbedingt hinter dir lassen willst.

Welche Erfahrungen hast du damit gemacht, im Job nicht wahrgenommen zu werden, festzustecken und dadurch innerlich total frustriert zu sein?

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4 COMMENTS
  • Chrissi

    Liebe Laura,
    ich kann das SO nachvollziehen! Zwar bin ich mittlerweile aus meinem Tief herausgekommen, aber im Juni/Juli lief einfach gar nichts und meine Stimmung war im Keller.

    Neue Dinge auszuprobieren hatte ich dabei gar nicht auf dem Schirm – und es unbewusst trotzdem gemacht (bei mir wars eine neue Sprache lernen). Sehr guter Tipp, der funktioniert!

    Ein altes Hobby wiederzubeleben klappt bei mir in solchen Tiefs nicht immer. Manchmal ärgere ich mich dann nur noch mehr, wenn ich mich z.B. mit Zeichnen ablenken will und dann nichts hinbekomme.

    Deinen anderen beiden Punkten stimme ich aber wieder zu 100% zu – gerade, wenn es darum geht, in ein neues Themenfeld einzutauchen. Das klappt bestens 🙂

    Ich bin mein eigenes Tief diesmal mehr aus der emotionalen Ebene angegangen. Denn um wieder da rauszukommen, finde ich es wichtig, sein Tief erstmal anzunehmen und die Ursachen zu hinterfragen. Wenn du magst – hier ist mein Blogbeitrag dazu: http://zentreasures.de/tief-ueberwinden/

    So oder so: Man kommt da wieder raus. Und du wirst das auch. (Wobei, das mit der Melone ist schon super ärgerlich ;))

    Liebe Grüße,
    Chrissi

  • Laura

    Hallo liebe Chrissi,
    vielen Dank dir für deinen ehrlichen Kommentar und deinen schönen Blogartikel! Wir kommen da auf jeden Fall wieder raus. Und diese kleinen Ideen und Tipps helfen uns beim nächsten Tief sogar noch besser! Wenn die alten Hobbies für dich nicht funktionieren, kann ich dich auch total verstehen. Manchmal haben wir einfach keine Lust, was zu erschaffen, kreativ zu sein oder produktiv. Da kann es uns auch mal gut tun, für ein paar Stunden in unserer Lieblingsserie abzutauchen! Wieso nicht? Genieß deine Zeit in deinem neuen Hoch !
    Liebe Grüße, Laura

  • Ina

    Ich kenne solche Phasen. Wo man am liebsten den ganzen Tag im Bett liegen und an die Decke starren würde, weil egal wo man hingeht, man Schaden anrichtet. Ich meine, O Gott, die Melone!!
    Deine Tipps sind echt gut, die haben mir auch schon geholfen. Neue Hobbies, alte Hobbies, einfach etwas anderes. Vielleicht auch mal alleine rausgehen, neue Leute kennenlernen. Alleine auf Urlaub fahren 🙂
    Wenn gar nichts hilft – ich hab schon von allerhand gesundheitlichen Sachen gehört, die dir das Leben auch nur noch mies machen. Bei mir war’s ein Vitamin B12-Mangel, den hab ich hiermit https://www.vitaminexpress.org/de/vitamin-b12-methylcobalamin-vitamin-b12-kapseln Abhilfe verschaffen können. Wenn es von alleine nicht besser wird, ist ein Arztbesuch sicher keine schlechte Idee, bevor aus der Down-Phase ein Dauerzustand wird…
    lg Ina

  • Laura

    Hi Ina, vielen Dank für deinen Tipp mit dem Vitamin B. Das kann ja stellvertretend für jeden möglichen Mangel stehen. Ohne dass wir es merken, macht uns das den ganzen Tag schlapp und müde. Besonders jetzt im Herbst sieht´s mit Vitamin D Mangel allerdings nochmal ganz anders aus. Ich sammle grade alle Tipps & Ideen, die ich finden kann, damit wir glücklich und mit Energie durch den November kommen! Hast du da Wünsche für Videos oder Ideen? Danke & alles Liebe, Laura

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