Wie wirke ich auf andere

Wie wirkst du auf andere, wenn der Druck steigt?

Wie wirke ich auf andere? Warum dein Team an deiner Stimme hört, wie es dir geht, und wie du deinen Zustand vor einem wichtigen Termin regulierst.

„Wie wirke ich auf andere, wenn ich unter Druck gerate?“ Wenn du dir diese Frage schon einmal gestellt hast, lohnt sich das Weiterlesen.

Du stehst im Flur vor dem Meetingraum. Dein Team wartet schon auf dich, gleich geht es los. Dein Kopf ist vorbereitet, dein Körper allerdings schon einen Schritt weiter: Der Atem wird flacher, die Schultern ziehen hoch.

Genau hier entscheidet sich, wie du gleich klingst.

Wie wirke ich auf andere? Deine Stimme unter Druck verrät deinen Zustand

Wenn du angespannt bist, klingst du auch so. Die Stimme rutscht ein paar Töne nach oben, das Tempo zieht an, am Satzende fehlt die Luft. Dein Team kennt dich gut und registriert das innerhalb von Sekunden, oft bevor du selbst etwas bemerkst.

Deshalb lautet die ehrliche Antwort auf die Fragen „Wie wirke ich auf andere?“ und „Wie wirke ich auf mein Team?“ meistens: So, wie es dir gerade innerlich geht.

Wenn du deinen Zustand vor wichtigen Terminen gezielt vorbereiten möchtest, begleitet dich das Audiotraining „Sicher auftreten in 3 Minuten“. Hier → kannst du es dir für 0 € sichern. Weiter unten findest du außerdem eine kurze Übung für die letzten 90 Sekunden vor dem Meeting.

Die Verbindung funktioniert in beide Richtungen

Hier liegt der eigentliche Hebel. Nutze ihn: Dein Zustand verändert deine Stimme, und deine Stimme verändert auch deinen Zustand. Was genau dabei passiert, erzähle ich dir in diesem Beitrag für Focus Online.

Ausgangspunkt ist immer die Ursache deines inneren Drucks: Unter Druck atmest du flacher. Du hast zu wenig Luft, und aus weniger Luft entsteht ein höheres Sprechtempo. Außerdem legt sich die innere Spannung auf deinen Kehlkopf. Deshalb sprichst du höher.

Das sind viele kleine Veränderungen mit einer einzigen Ursache: Dein innerer, psychologischer Zustand verändert alles andere.

Genau deshalb bringt es wenig, am Tempo zu arbeiten oder die Stimme bewusst tiefer zu legen. Das sind die Enden der Kette. Der Anfang liegt bei deiner inneren Aufregung, und dort erreichst du dein Nervensystem direkt, in 90 Sekunden.

Die 90-Sekunden-Übung vor deinem Meeting

Probiere das vor deinem Meeting aus:

Sekunde 1 bis 30: Atmen.

Atme länger aus als ein und wiederhole das dreimal. Dein Nervensystem bekommt so das Signal, dass gerade Ruhe herrscht.

Sekunde 30 bis 60: Summen.

Summe beim Ausatmen einen tiefen Ton. Damit koppelst du Atem und Stimme, bevor der erste echte Satz fällt.

Sekunde 60 bis 90: Fokus verlagern.

Stell dir die Frage: „Was soll mein Gegenüber gleich verstehen?“ Deine Aufmerksamkeit wandert damit nach außen, genau dorthin, wo sie im Gespräch hingehört.

Wie wirke ich auf andere souverän? Eine tiefere Stimme brauchst du dafür nicht

Viele Führungskräfte glauben, souveräne Wirkung entstehe durch eine tiefere Stimme. Dabei verändert der Ablauf oben deinen Zustand, und dein Klang folgt von allein. Authentisch, ohne antrainierte Führungsstimme.

Was sich dadurch verändert

Deine Kompetenz war die ganze Zeit da. Mit diesen 90 Sekunden behältst du den Zugriff darauf, genau dann, wenn viel auf dem Spiel steht.

Wie das klingt, hörst du in der Podcastfolge oben: Dort zeige ich dir den Ablauf mit meiner eigenen Stimme, angespannt und reguliert im direkten Vergleich.

Viel Erfolg dabei,
deine Laura Maria

PS: Für die Momente, in denen es drauf ankommt: Im kostenfreien Audiotraining „Sicher auftreten in 3 Minuten“ lernst du, deine Aufregung zu regulieren und selbstsicher aufzutreten. Hier bekommst du das Audiotraining:

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