SDS 59: Positive Ausstrahlung vs. „Bitchy“-Mimik

SDS 59: Positive Ausstrahlung vs. „Bitchy“-Mimik

Versuchs lieber damit, deine positive Ausstrahlung zu nutzen

Ausstrahlung. „Lächeln. Du kannst sie nicht alle töten.“ Dieser Spruch begleitet mich jeden Tag. Jeden einzelnen Tag. Ich liebe diese Ironie. Er hängt als Postkarte über meinem Bett. Dein Gesichtsausdruck hängt wirklich sehr stark damit zusammen, wie andere dich wahrnehmen. Wie sympathisch oder unsympathisch du auf andere wirkst. Und damit, wie andere sich dir gegenüber verhalten. Deine positive Ausstrahlung kannst du trainieren.

„Lächeln!“ „Guck doch nicht so böse“

„Wieso bist du denn so sauer?“

„Guck doch nicht so böse!“ Das hab ich bis vor 3 Jahren noch fast jeden Tag gehört. Was ich immer so schlecht drauf, war mein Leben damals noch eine einzige Müllhalde von Depressionen, Trauer und Wut? Nein, keine Sorge. Ich hatte einfach noch nicht den blassesten Schimmer davon, was mein Gesicht so macht. Vor allem, wenn ich nicht drauf achte.

Wie guckst du, wenn du dich konzentrierst? Von positiver Ausstrahlung keine Spur (zumindest bei mir)

Wer weiß denn schon, wie sein Gesicht aussieht? Weißt du, wie du guckst, wenn du an gar nichts denkst? Wenn du mit den Gedanken abschweifst oder noch schlimmer – wenn du dich ganz doll auf etwas konzentrierst. Tja, dann leg mal damit los! Wenn ich mich früher konzentriert hab – hab ich eben geguckt wie ein Schwerverbrecher. Mundwinkel runter, Kiefer total angespannt und am besten noch die Stirn in richtige Zornesfalten packen. Dann haben wir unser perfektes „Miesmacher-Alias-Denker-Gesicht“. Dabei wollen wir so gern sympathisch auf andere Menschen wirken. Wir wollen sie begeistern, für uns gewinnen, eine positive Ausstrahlung haben!

Also ein verdammt guter Grund, dich endlich mal so richtig mit deinem Gesichtsausdruck auseinanderzusetzen! Seit ich weiß, wann ich wie so gucke und vor allem – was für einen (erschreckenden) Eindruck meine Mitmenschen von mir hatten – kann ich mit der ganzen Sache viel besser umgehen. Und hab gelernt, meine Mimik absolut positiv zu beeinflussen.

Wie sieht dein Denker-Gesicht aus? Wenn dich in deinem Gesicht Anspannung zeigt, wirkst du auch angespannt. Deine Augenbrauen ziehen sich zusammen, du legst die Stirn in Falten. Kneifst den Mund zusammen – verspannst dein ganzes Gesicht. Oder noch schlimmer: DU hast das Bitchy resting face…

„Bitchy resting face“ anstatt positiver Ausstrahlung

Der fachlich nicht ganz korrekte Begriff. Beschreibt es aber so unglaublich schön, dass ich es dir nicht vorenthalten kann. So ein Gesicht hab ich. So eins, das aussieht wie 30 Tage Regenwetter. Aber nein, mir gehts gut! Wenn dein Gesicht entspannt ist, du entspannt bist und deinen Gedanken nach hängst, hast du vielleicht auch ein Bitchie resting face. Deine Mundwinkel hängen nach unten, du siehst aus, als würdest du mit nichts und niemandem reden wollen …

Dein Gesichtsausdruck ist überlebenswichtig für dich UND deine Ausstrahlung!

Wenn wir schon bei Körpersprache sind – dann muss die Mimik auch mit rein. Unser Gesichtsausdruck zeigt die meisten unserer Gefühle. Meistens in kleinsten Mikro-Expressionen, die wir oft nicht bestimmen können. Unsere Mimik zeigt unwillkürlich unsere inneren Gefühle. Rein psychologisch (und vor allem evolutionär) gesehen, ein verdammt wichtiger Überlebensfaktor! Damit du sympathisch wirkst (und bist) solltest du auf eine positive Ausstrahlung achten. Und da kann dein (echtes) Lächeln schon Berge versetzen.

Der Psychologe Paul Ekman hat in seinen Forschungsreisen festgestellt, dass es weltweit 6 Grundemotionen gibt, die in jeder Kultur (immer und überall) sofort erkannt werden. Freude, Trauer, Ekel, Angst, Wut, Überraschung. So weiß deine Umwelt, wie es dir geht und ob du vielleicht Hilfe brauchst.

Allein deswegen ist dein Gesichtsausdruck sehr individuell und damit der schwierigste Teil der Körpersprache. Zumindest, wenn es darum geht, ihn zu trainieren und zu beeinflussen. Wir begegnen jeden Tag Menschen – mit unserem Gesicht. Malen es sogar an, mit Lippenstift, Lidschatten … Aber was nützt der schönste Lippenschaft, wenn deine Lippen zusammengekniffen sind. Wieso wenden wir dem so wenig Aufmerksamkeit zu?

Positive Ausstrahlung - Lächle, du kannst sie nicht alle töten
Positive Ausstrahlung – Lächle, du kannst sie nicht alle töten

Was für ein Gesicht machst du den ganzen Tag?

Das ist deine Aufgabe für diese Woche: Beobachte dich im Alltag. Beobachte dich in Schaufenstern, in der Fensterscheibe der Straßenbahn … Was für ein Gesicht machst du meistens? Und noch viel wichtiger: Wir wirkst du dabei? Wie wirkt das auf dich? Das ist ein erster Schritt Richtung ausdrucksstarker Körpersprache und Mimik. Dir einfach erstmal nur bewusst werden. Mehr noch nicht. Finde dabei für dich raus:

Welcher Mimik-Typ bist du? Verschlossen oder positive Ausstrahlung hoch 10?

Für dich geht es vor allem darum zu verstehen: Wie ist deine Mimik? Wie wirkst du damit auf dich und auf andere? Dabei gibt es 2 Grundtypen:

#1 Du bist der Gesichtsakrobat und trägst alle Emotionen direkt im Gesicht – die guten und die schlechten, nutze das für deine positive Ausstrahlung

Sprichst du mit deinem Gesicht? Bewegst du deine Augenbrauen, deinen Mund ganz viel beim Sprechen oder generell beim Kommunizieren? Dann solltest du wissen, wie diese (teilweise starke) Mimik auf andere wirken kann! Wenn du viele Emotionen zeigst, kann deine Mimik sehr lebendig, frisch und aufgeweckt wirken.

Pass aber auf, dass du nicht übertreibst. Sonst wirkst du ganz schnell wie ein Clown, zeigst dich sehr verletzlich oder schüchterst deinen Gesprächspartner sogar ein mit deinem Gesichtsfasching (nicht böse gemeint, ich kenne das ja von mir selbst – deshalb sag ich´s dir).

#2 Du bist die Gesichtsmaske und zeigst sehr wenig Mimik

Ist deine Mimik eher zurückhaltend, verschlossen? Lächelst du eher zaghaft, vorsichtig, bewegst deine Augenbrauen und Co. beim Sprechen eher weniger? Dann weißt du damit auch, dass du eine ganz bestimmte Wirkung hast: Selbstsicher, selbstbewusst, stark. Allerdings kannst du dadurch auch schnell unnahbar, kalt, gelangweilt oder sogar überheblich wirken.

Wie wirkt es auf dich, wenn du z. B. den ganzen Tag vor dich hinlächelst, weil du einfach so ein fröhlicher Mensch bist? Verträumt? Glücklich? Wie begegnen dir dann die anderen Menschen? Wie kannst du möglich sympathisch wirken? Darum soll es gar nicht gehen. Du sollst dich nicht verstellen, sondern dir nur bewusst machen, wie deine Ausstrahlung ist. Die Wirkung, die dabei entsteht, fällt wieder auf dich zurück. Wenn du dich gut fühlst und glücklich bist, strahlst du das nach außen und deine Mitmenschen nehmen dich als sympathisch, aufgeschlossen und positiv wahr. Werden dir im Umkehrschluss auch sympathischer und positiver begegnen.

Gesichtsausdruck lesen
Deine positive Ausstrahlung: Schritt 1 – beobachte dich und deine Mimik

#3 Deine Mimik und deine (potenziell positive) Ausstrahlung bewusst zu machen!

Probier das einfach aus:  Dann brauchst du am Ende diesen Spruch gar nicht mehr. Du lächelst einfach so vor dich hin, weil du diese Aufgabe so lustig findest 😉 So oder so wünsche ich dir dabei ganz viel Erfolg. Starte dein Körpersprache Training, indem du dir deiner Mimik und deiner Ausstrahlung bewusst wirst. Und dir damit selbst näher kommst und dir sympathischer wirst!

Denk dran, dein Gesicht, deine Augen, deine Mimik spiegeln viel von deinen Emotionen wider. Glückliche Emotionen = starke, positive Ausstrahlung. Je mehr Zeit du mit dir selbst verbringst, desto eher findest du raus, was dich glücklich macht und desto stärker wird deine positive Ausstrahlung nach außen. Deine Körpersprache wirkt sich extrem auf deine Stimmung und Wirkung aus – so kannst du sie jetzt schon trainieren. Blickkontakt, Körperhaltung & mehr im Training.

Sei dir selbst bewusst,

Deine Laura

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