Perfektionismus ablegen

Perfekt vorbereitet und trotzdem nervös? Löse das!

Perfektionismus ablegen – wie echte Freiheit entsteht

Ich erinnere mich noch genau an den Tag, an dem ich verstanden habe, was passiert, wenn ich Perfektionismus ablegen kann: Ich stand wie so oft auf der Bühne und sollte meine Keynote präsentieren – und zum ersten Mal zitterte meine Stimme nicht. Zum erstan Mal war ich nicht wahnsinnig angespannt. Und die Stimme in meinem Kopf war still, die sonst immer forderte:

Mach alles richtig, sei perfekt, du darfst dir keine Fehler erlauben.

Stattdessen fühlte ich mich sicher und voller Energie und echter Präsenz.

Und genau das wünsche ich dir auch: keinen perfekten Auftritt, sondern echte Wirkung und Leichtigkeit. Ich bin immer wieder überrascht, wie viel sich verändert, wenn Führungskräfte durch diesen Wandel souveräner, gelassener und überzeugender werden – und dadurch beruflich erfolgreicher.

Warum Perfektionismus dir im Weg steht

Perfektionismus fühlt sich im ersten Moment „sicher“ an – weil er dir seit Jahren (oder Jahrzehnten?) bekannt ist. Aber echte Sicherheit entsteht nicht durch Kontrolle, sondern durch Präsenz und Vertrauen. Forschung zeigt: Perfectionismus ist eine mehrdimensionale Persönlichkeitseigenschaft mit starkem inneren Druck, perfekte Ergebnisse zu liefern, die mit hohem Stress und Selbstkritik verbunden ist.

In der Forschung von Hewitt & Flett zur Multidimensionalen Perfektionismus-Skala wird deutlich, dass Perfektionismus nicht nur ein Streben nach Exzellenz ist – sondern tief verwurzelte, oft selbstkritische Muster entstehen, die Stress und Denkfallen verstärken.

So kannst du deinen Perfektionismus ablegen

1. Erkenne die Funktion:
Perfektionismus ist oft ein Schutzmechanismus – gegen Bewertung, Angst und Unsicherheit.

2. Übe „gute Genug“-Entscheidungen:
Setze dir klare Kriterien, wann etwas wirklich fertig ist – statt perfekt.

3. Trainiere neue Glaubenssätze aktiv:
Ersetze „Ich muss fehlerfrei sein“ mit „Ich lerne, während ich wirke“.

Diese kleine innere Haltung verschiebt deine Wirkung radikal: Du wirkst souveräner, weil du nicht mehr gegen dich selbst kämpfst.

Was die Forschung zur Arbeit mit Perfektionismus sagt

Brené Brown, Sozialforscherin an der University of Houston, zeigt in ihren Arbeiten, dass perfektionistische Selbstkritik oft aus Angst vor Bewertung und Scham entsteht. Echtes Wachstum beginnt erst, wenn du deine Unvollkommenheit annimmst – und daraus Vertrauen statt Kontrolle schöpfst. Medium


Studien-Hinweise

Hewitt & Flett (1991, 2017) – Multidimensional Perfectionism Scale (Universität von Toronto & klinische Studien), beschreibt drei Dimensionen des Perfektionismus und ihre psychologischen Effekte. cronfa.swan.ac.uk
Brené Brown (University of Houston) – Forschung zu Scham, Perfektionismus und Führung zeigt: Akzeptanz statt Kontrolle fördert Mut und Wirksamkeit. Wikipedia


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