SDS 40 : Ratschläge an dein jüngeres Ich – Interview mit Jule von Frau Farbenfroh

Mehr Selbstbewusstsein: Tipps an dein jüngeres Ich

SDS 40 : Ratschläge an dein jüngeres Ich – Interview mit Jule von Frau Farbenfroh

Mehr Selbstbewusstsein: Tipps an dein jüngeres Ich

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Wenn du dich vor 10 Jahren treffen könntest – dein jüngeres Ich. Was würdest du dir sagen? Du machst das genau richtig so, zerbrich dir weiter den Kopf, das bringt es total! Oder eher: Hey, entspann´dich mal, wird alles – ist doch alles gut – DU bist gut so, wie du bist! Genau diese Gedanken an dich selbst machen dich selbstbewusster.

Mehr Selbstbewusstsein- Tipps an dein jüngeres Ich

Jule von Frau Farbenfroh: 

Youtuberin, Vloggerin, Podcasterin, virtuelle Assistentin und: Mama von  Kindern. Sehr erfüllend, wie sie selbst sagt – aber ihre Selbstständigkeit und Youtube machen ihr Leben komplett. Jule findet immer mehr zu sich selbst. Erlaubt sich so zu sein, wie sie wirklich ist.

Die Kleidung zu tragen, den Job zu machen, die Menschen um sich zu haben, die sie wirklich liebt. Weil sie sich absolut bewusst ist, was sie möchte. Der Weg zu diesem Selbstbewusstsein war alles andere als einfach.

 

„Ich mache nicht irgendwas, weil das jemand von mir verlangt. 

Sondern ich mache das, worauf ich Lust hab. Mit meiner Familie an meiner Seite.“

1. Was ist der erste Tipp, den du deinem jüngeren Ich geben willst?

Jule:

Du solltest auf jeden Fall das machen, worauf du in dem Moment Bock hast. Das bezieht sich auf alle Lebensbereiche. Kleide dich so, wie du Lust hast. Mach dir die Haare so, wie du es toll findest. Hör die Musik, auf die du Lust hast. Und triff Entscheidungen, die sich für dich gut anfühlen. Denk dabei nicht daran:

Was werden die Leute denken? Wenn ich die Ausbildung abbreche? Wenn ich nicht gleich studiere, sondern mir eine Auszeit nehme? Um mich kennenzulernen, zu erfahren: Was möchte ich eigentlich? Zu allererst wirklich gucken: Was willst du wirklich? Ohne drüber nachzudenken, was die Leute denken, wenn du das wirklich durchziehst.

2.Wie können wir es schaffen, die Entscheidungen zu treffen, die für uns am besten sind?

Jule:

Du solltest dich unbedingt frei von den anderen machen. Wenn du mal weiterdenkst: In 10 Jahren bist du unglaublich unglücklich mit deiner Entscheidung. Der Entscheidung, die du vielleicht getroffen hast, weil du die Erwartungen von anderen erfüllen wolltest. Und die Menschen, von denen du deine Entscheidung abhängig gemacht hast, sind gar nicht mehr in deinem Leben. Die interessiert das überhaupt nicht. Die sind nicht unglücklich mit deiner Entscheidung. Sondern nur du selbst.

Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben. Dich interessiert am meisten, was dich glücklich macht, was du wirklich willst. Danach solltest du leben. Du solltest der wichtigste Mensch in deinem Leben sein und deine Entscheidungen genauso treffen.

3.  Manchmal haben wir doch das Gefühl, du möchtest gern z. B. spazieren gehen, musst aber noch dies und das machen. Was ist dein bester Tipp, um in jedem Moment das zu machen, was wir wollen?

Jule:

Du solltest aufhören dich an Werten zu orientieren, die dir irgendjemand vorgibt. Meistens ist das die Gesellschaft, die Eltern spielen auch eine große Rolle. Was wird uns als Frau von der Gesellschaft z. B. vermittelt? Die Medien geben uns vor, wie wir auszusehen haben, was unsere Aufgaben sind. Wir sollen lange blonde Haare haben und 90-60-90-Maße. Wenn wir uns die Bilder in den Zeitungen angucken, sieht das Model noch nicht mal selbst so aus. Das wurde einfach mit Photoshop nachbearbeitet. Es gibt diese perfekte Frau überhaupt nicht. Also müssen wir diesem Bild auch nicht nach rennen.

Dann sagt uns die Gesellschaft noch, was wir tun sollen. Wir sollen natürlich einen guten Job haben, aber unser Mann sollte einen besseren Job haben. Unser Mann sollte auch besser verdienen. Wir sollen uns um die Kinder kümmern, den Haushalt machen. Wir sollen natürlich auch kochen, aber dieses Familienbild ist nicht die Mutter, die sich um die Kinder kümmert – man ist Mutter und Vater, man teilt sich diese Aufgaben. Wir Frauen sollten uns in Erinnerung rufen, dass es ein zweites Elternteil gibt. Und wir die ganzen Aufgaben 50:50 teilen können.

4. Woran können wir merken, dass wir mit unserem Leben nicht (mehr) glücklich sind, dass wir was verändern sollten?

Du solltest ganz genau auf dich achten. Bei mir war es so, dass ich wirklich kurz vor der Depression war. Ich kam morgens nicht mehr aus dem Bett, hab geschlafen, sobald es die Möglichkeit gab, hab sehr viel geweint. Nur noch das Nötigste getan und wusste, das geht so nicht. So bin ich nicht. Ich bin ein lebensfroher Mensch. Ich bin ein fröhlicher Mensch und wollte nicht in diese Depression abrutschen. Hatte ganz große Angst davor und hab ganz schnell gesagt: Ich muss jetzt was verändern.

Sobald du dich in bestimmten Momenten nicht wieder erkennst. Unglücklich mit dir selbst bist – verändere deine Situation. Triff neue Entscheidungen für dein Leben. Triff die ganz bewusst. Das wird wir keiner abnehmen.

5. Wie schaffen wir es, unsere Entscheidungen und Wünsche ins Leben umzusetzen?

Bei mir war das so: Ich war an einem Punkt, wo ich extrem unglücklich war. Äußerlich war mein Leben perfekt. Ich hatte einen Mann, 2 gesunde, hübsche Kinder. Aber ich war unglücklich. Mein erster Schritt war zu hinterfragen: Warum bin ich unglücklich? Ich hab das gemacht, was man von mir erwartet hat. Was zu dem Zeitpunkt wohl meine Aufgabe hätte sein sollen. Dann hab ich das hinterfragt: Was möchte ich denn  wirklich machen? Wie kann ich das in den Alltag mit meinen Kindern integrieren?

Das war ein schrittweiser Prozess. Der hat mich Frage für Frage, Antwort für Antwort dahin gebracht, was ich jetzt mache. Es hat mich dahin gebracht das zu machen, worauf ich Lust hab.

Mehr Selbstbewusstsein: Tipps an dein jüngeres Ich
Mehr Selbstbewusstsein: Tipps an dein jüngeres Ich

Mehr Selbstbewusstsein mit den Tipps für dein jüngeres Ich:

#1 Mach den Kopf frei von dem, was andere wollen

Lerne deine Entscheidungen so zu treffen, dass du mit ihnen glücklich bist. Raus aus deinen Gedanken mit dem, was andere von dir (vielleicht) erwarten. Du solltest in erster Linie drauf achten, dass DU glücklich bist.

#2 Triff die Entscheidungen, die du in dem Moment treffen willst

Fang mit kleinen Entscheidungen an: Was willst du heute essen? Was willst du anziehen? Welchen Weg nimmst du zur Arbeit? Trainiere an diesen kleinen „Moment-Entscheidungen“ für die großen Entscheidungen und sei dir damit bewusster.

#3 Orientiere dich nicht an Werten, die von außen kommen

Lebe nach deinen eigenen Regeln und Werten. Ohne dass  du Pläne oder Aufgaben erfüllst, die andere dir aufzwingen wollen. Das ist nicht nötig – so wie du dir dein eigenes Leben vorstellst, genau so ist es richtig für dich.

#4 Hör auf dich anpassen zu wollen

Entwickle deinen eigenen Stil, deine eigenen Hobbies, dein eigenes Leben. Trag die Kleidung, die du toll findest. Deine Haare so, wie du willst. Und entwickle damit auch die selbstbewusste, starke Ausstrahlung, die du nur dann haben kannst, wenn du DU bist. Und nicht versuchst so zu sein, wie alle anderen.

Mehr Selbstbewusstsein Tipps an dein jüngeres Ich
Mehr Selbstbewusstsein Tipps: Sei einzigartig, individuell

Das würde ich mir am allerliebsten sagen – denn diese Zeit mit 15, 16 war so verschwendet für mich. Ich sah so aus, wie alle anderen. Und hätte gerne damals schon meinen eigenen Stil entwickelt.

Individuell zu sein ist das Wichtigste für echtes Selbstbewusstsein

Mehr Selbstbewusstsein für dich und dein jüngeres Ich mit diesem letzten Tipp von Jule: Beobachte dich selbst. Machst du, was du machst, weil du es willst? Oder weil du denkst, dass andere es gut finden? Kleidest du dich so, wie du willst? Lebst du dein Leben so, wie du willst? Oder weil es alle anderen eben so machen? Beobachte dich dabei und werde dir jeden Tag immer mehr selbst bewusst.

P. S. Mehr Tipps und Ideen für dein Selbstbewusstsein bekommst du exklusiv in unseren Trainertipps: Geheimnisse, Übungen und Inspiration für dein echtes Selbstbewusstsein.

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Dank an dich, Jule, für dieses Interview!

Alles über Jule findest du hier:

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