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Wie du dir nicht mehr selbst im Weg stehst | Hindernisse. Sie stehen uns immer im Weg rum und scheinen für alle anderen Menschen kein Problem zu sein. Meistens räumen wir sie uns sogar selbst in den Weg. Wenn gerade irgendetwas schief geht, kannst du bestimmt folgende Sprüche nicht mehr hören: „Herausforderungen sind dazu da, um an ihnen zu wachsen.“ Oder, mein absoluter Liebling: „Wenn man dir Steine in den Weg legt, bau was Schönes draus.“ Nein, nein, NEIN!! Ich will keine verdammten Steine im Weg liegen haben. Es soll bitte alles schön eben und glatt und klar und einfach sein. Stimmt´s?Dein bester Bremsklotz bist du selbst
Hindernisse, die uns zurückhalten und bremsen nerven. Aber das Beste (oder Schlimmste, je nachdem) ist, dass du selbst deine größte Bremse bist und dir am meisten im Weg stehst. Was könnten das für Dinge sein, mit denen du dir selbst im Weg stehst? Das ist keine rhetorische Frage. Versuch wirklich mal in deinem Alltag zu schauen, wo du dich möglicherweise selbst zurückhältst. Aus den Erfahrungen meiner Seminare und der 1:1-Trainings kann ich sagen, ich merke es ganz oft, dass sich starke, selbstbewusste Menschen durch verschiedene Gewohnheiten oder zurückhalten. Heute wollen wir ein paar von ihnen unter die Lupe nehmen und dabei gleich aus deinem Alltag verbannen.„So will ich sein. Selbstbewusst. Souverän. Sympathisch“ Du willst immer alles auf einmal und bitte sofort.
Bei allen anderen geht es doch auch. Und dabei sieht es auch noch alles so einfach aus. Der Vortrag der Kollegin, die Gelassenheit des Chefs oder der Spruch des besten Kumpels, alles wirkt so locker und natürlich. Du würdest auch gern so locker sein, aber dabei bitte trotzdem glaubwürdig und souverän rüberkommen. Mit solchen Vergleichen und Anforderungen an dich selbst setzt du dich zu sehr unter Druck. Versuch lieber, dich in verschiedenen Situationen wohler und selbstbewusst zu fühlen, dann kommen Souveränität und Sympathie oft automatisch dazu.„Immer geht bei mir alles schief. Nur bei mir.“ Klar, und alle anderen fliegen mit Feenstaub
Absolut nicht. Und das will ich dir auch beweisen. Als ich im November 2018 die „Charisma Queen“ veröffentlicht hab, dachte ich auch noch, das wird ein Klacks. Sah ja bei allen anderen Buchveröffentlichungen auch so leicht aus. Pustekuchen. Hätte ich vorher gewusst, was für eine Sch*** Arbeit das ist, ich hätte es gelassen. Schreiben, Lektorat, Korrekturlesen, Buchsatz, Cover, Dateien erstellen, Probedrucke, Farbauswahl, Druckereien, ISBN-Nummer … Immer, wenn ich dachte, es kann nicht mehr schlimmer werden, musste noch was und noch was und noch was erledigt werden. Und fast jedes Mal gab es Probleme. Hier hat die Farbkombi nicht geklappt, dann was das Lektorat zu schlecht und ich musste noch ein weiteres machen lassen (was Zeit UND Geld gekostet hat und unzählige Nerven). Aber hast du am Ende viel davon mitbekommen? Oder bekommst du was davon mit, wenn du dir das Buch auf Amazon ansiehst? Und genauso wenig bekommst du von den Herausforderungen und Hindernissen der anderen etwas mit. Nur dein Gedanke, dass nur bei dir nichts klappt, hält dich auf. Damit stehst du dir auch selbst im Weg.